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Veröffentlichungen
Götzi … und die Suche nach dem Schatten
Ein poetisches Kindermusical von
Thomas E. Killinger und Petra Franziska Killinger
Zeichnungen/Animationen ©carona design, München
Was lieben alle Kinder?
Richtig: Gespenster und Fledermäuse … und Musik!
Da ist Götzi, das kleine Burggespenst, das seinen Schatten verloren hat. Der Schatten, der so lebenswichtig ist, weil »wer seinen Schatten nicht sehen kann, der hat keine Seele, der bekommt niemals Licht in sein Herz, der kann einfach niemanden lieb haben ...« Aber da sind auch seine lustig lispelnden Freunde, die Zwergfledermäuse. Da ist Siegfried Konstantin von Fleder, genannt Sigi, der ein Popstar werden möchte, und die hübsche Flederlady, deren Radar sie stets gerade noch rechtzeitig vor dem Aufprall auf die alte Wanduhr rettet. Und natürlich braucht es einen schusseligen Kammerjäger, nämlich Herrn Schmidt. Da ist Gefahr in Verzug. Doch das sprechende Wandbild, Graf Falk Alexander zu Fleckenstein I., steht den Helden mit Rat zur Seite und trägt schließlich dafür Sorge, dass auch sein Ur-ur-ur-…-Enkel Graf Falk Alexander zu Fleckenstein XXIII. das Herz der jungen Restaurateurin Dr. Antje Riembrandt gewinnt.
Götzi … und die Suche nach dem Schatten ist ein durchweg lebendiges und aktionsreiches Musical, das eine Kinderseele – und auch das Herz eines Erwachsenen – berührt. Mit Charme und Poesie, viel Humor und eingängig rhythmischer Musik geht es um »Familie – Freundschaft & Teamgeist – Mut & Engagement – Suchen & Finden – Werte & Ziele«. Dem Humor und der Musik haben die Autoren einen nicht unerheblichen Anteil in dem Stück zugesprochen, da sowohl das Lachen als auch die Musik eine befreiende und heilende Wirkung bei Kindern verinnerlichen.
Vorhang auf & Hörprobe:

Bühnenverlags- und Vertriebsrechte
©Whale Songs Communications Verlagsgesellschaft mbH & Co., Hamburg
CD Romanza
Fratelli Project
Label: almara records (rough trade)
© 2006 almara Musikverlag GmbH
Erscheinungsdatum: 08. Dezember 2006
Executive Producer Gottfried Zmeck
Music composed und arranged by Thomas E. Killinger
Original Lyrics by Petra F. Killinger & Thomas E. Killinger

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, das sind die Zwillinge Alexander-Klaus und Manfred Stecher. Ihr Debütalbum »Romanza« entdeckt das gesangliche Potential in instrumentalen Werken und schafft eine neue musikalische Kategorie. Bekannte Motive aus Symphonien oder Klavierkonzerten, z.B. von Beethoven, Mozart, Schumann oder Liszt, werden zu originären Songs neu auskomponiert. Dazu addieren sich Textdichtungen. Übersetzt ins Italienische oder Englische definieren sie das Album zu einem internationalen Crossover Product.

| I |
Romanza (inspired by Beethoven) |
| II |
No turning back (inspired by Beethoven) |
| III |
Destiny (inspired by Beethoven) |
| IV |
Oh, liebe so lang (inspired by Liszt) |
| V |
The Fifth with endless love (inspired by Beethoven) |
| VI |
Snow that fell on you was warm (inspired by Mozart) |
| VII |
I look at you (inspired by Debussy) |
| VIII |
Mattina (inspired by Grieg) |
| IX |
Caro mio ben (inspired by Giordani)* |
| X |
Dreamings (inspired by Schumann) |
| XI |
The man in the moon (inspired by Bach) |
*Original lyrics Tommasso Giordani

Fotos © Darren Jacklin
Styling Etienne Aigner
Video-Appetizer & Management:

BUNDESVERBAND
VERWAISTE ELTERN IN DEUTSCHLAND e.V. VERBANDSZEITSCHRIFT - RUNDBRIEF 10
Dezember 2006
»Deine Spuren – mein Weg«
»Weißt du, wieviel Sternlein stehen …«
von Petra Franziska Killinger
In den letzten Wochen geht mir immer wieder eine kleine Begebenheit durch den Kopf. Und tief in meinem Herzen bin ich mir sicher, dass es ein wundersames Zeichen, ein liebevoller Gruß unserer Kinder aus ihrem Paradies gewesen ist. Ich möchte euch diese Geschichte gerne erzählen:
Es war eine lang erwartete Freude, dass der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI., seine alte bayerische Heimat besuchte, die seit vielen Jahren auch unsere Heimat ist. Gerne wäre ich zum Empfang zum Marienplatz oder zur Heiligen Messe auf dem ehemaligen Flughafengelände Riem gereist. Da aber eine Anfahrt mit dem PKW nicht möglich war und auf öffentliche Verkehrsmittel verwiesen wurde, habe ich davon Abstand genommen, da unser Töchterchen vom Zug erfasst und getötet wurde. Als die Maschine aus Rom auf dem Münchner Flughafengelände landete, läuteten in Bayern alle Kirchenglocken. Ein herzlicher, berührender Empfang. Ich war umso mehr berührt, da unser Töchterchen uns immer wieder auf das Glockenläuten aufmerksam gemacht hatte: »Glocken bim-bam-bum machen …« Ja, ich war traurig, weil mit dieser Erinnerung auch wieder die unendlich tiefe Sehnsucht nach unserem kleinen Mädchen in mir war.
Mein Mann war an diesem Wochenende beruflich unterwegs, und ich war allein Zuhause. Also holte ich mein Bügelbrett hervor und schaltete den Fernseher ein. Und so bügelte und bügelte ich, um mich von den traurigen Gedanken zu befreien. Dann, am Nachmittag, fand die Übertragung des Papstbesuches vom Marienplatz statt, an dem sich Tausende von Menschen versammelt hatten. An der »Mariensäule«, dem Wahrzeichen der Schutzpatronin Maria – Marienkönigin mit dem Kind im Arm -, dort nahm Papst Benedikt seinen Platz ein. Ich möchte an dieser Stelle einflechten, dass mit dem Tod unseres Kindes der Glaube für eine lange Zeit das Einzige war, was uns blieb. Allein der Glaube und die spürbare Gegenwart unseres Kindes haben uns durch unsere dunkelsten Stunden getragen. Gerade die Heilige Maria, Mutter Gottes, die ihren einzig geliebten Sohn hergeben musste, ist mir in meinem Glauben sehr nahe und eine wichtige Ansprechpartnerin. Manch eine Herzensbitte richte ich an sie; bitte sie, unsere geliebten Kinder im Himmel in ihren Armen zu wiegen …
Und nun spricht der Heilige Vater von ihr, der Heiligen Mutter, und ich stelle das Bügeleisen zur Seite und bin dem Geschehen so nahe. Viele Menschen grüßen und winken Benedikt und rufen immerfort: »Benedetto! Benedetto!« Der Heilige Vater winkt lächelnd in die Menge und streichelt und segnet die Kinder, die ihm begegnen, mit einer innigen Herzlichkeit, wie man es sich als Mutter oder Vater eines kleinen oder großen Kindes nur wünschen mag. Wie warm wird mir da ums Herz – und doch macht es mich gleichzeitig auch sehr, sehr traurig. »Ach«, denke ich, »wenn unser Töchterchen noch leben würde, auch ich wäre mit ihr zum Marienplatz gereist. Freya und ich hätten dort gestanden, mit einem kleinen weiß-gelben Fähnchen, und wären glücklich gewesen, dem Heiligen Vater zu begegnen, seine Ausstrahlung zu spüren. Und vielleicht hätte der Heilige Vater auch unserem kleinen Mädchen zugelächelt und sie ihm. Und vielleicht hätte er sie gesegnet …«
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Ich weiß, das ist ein verträumter Gedanke einer trauernden Sternenmami, die ja eigentlich weiß, dass alle unsere Kinder im Licht umsorgt und behütet sind. Aber ich glaube, ihr wisst, was mein Herz in diesen wenigen Augenblicken vermisst und erfleht hat …
Und dann geschieht das Unfassbare. Noch während ich so tief traurig meinen Gedanken an unsere Sternenkinder nachgehe, nehme ich bei der Übertragung wahr, dass der Heilige Vater den Segen erteilt und kurz darauf wieder in sein Papamobil einsteigt, um wohl in Richtung Staatskanzlei weiter zu reisen. Und genau in diesem Moment, kaum dass er die Tür seines Fahrzeuges geschlossen hat, da tönt es über den Marienplatz. Lautstark, strahlend, blühend singt der Kinderchor in den frühen Abendhimmel:
»Weißt du, wieviel Sternlein stehen,
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wieviel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet,
dass ihm auch nichts eines fehlet
an der ganzen großen Zahl,
an der ganzen große Zahl!«
Ich kann meine Tränen nicht mehr aufhalten. In kleinen Bächen rinnen sie über meine Wangen. »Das ist unser Lied«, denke ich, »… unser Lied!« Wie oft haben wir beim Zubettgehen dieses alte Abendlied von Wilhelm Hey für unser Töchterchen gesungen. Wir trugen sie dabei in unseren Armen und sie berührte und streichelte ganz zart die kleinen phosphorisierenden Sternlein, die in ihrem Zimmer an der Wand so sanft im Dunklen leuchteten. Und in demselben Moment, in dem der Heilige Vater vom Marienplatz fährt, spüre ich, dass ich nicht traurig sein muss. Denn dieses Lied, das singen die Kinderstimmen vom Marienplatz direkt in mein Herz, in unsere Herzen, in die Herzen von uns verwaisten Eltern, den Sternenkindereltern. Und ich spüre die Gegenwart unserer Lieblinge. Ganz deutlich spüre ich die Wärme, den Frieden und die Liebe in meiner Brust. Und ich weiß: »Ja, unsere Sternlein, alle sind sie da, die großen und die kleinen. Alle sind sie in diesem Moment leuchtend am Himmelszelt versammelt, Hand in Hand, und schicken uns ihre Liebe.« Nein, ich muss nicht traurig sein! Dieses Abendlied ist mehr noch als ein erhebender Gruß an den lieben Gott, es ist auch ein Gruß unserer Kinder aus dem Himmel: »Mami, Papi! Wir sind alle da – vom lieben Gott gezählt und behütet …«
Wem kann ich das erzählen, wenn nicht euch. Es ist für mich ein Stück Hoffnung, Mut und Zuversicht. Es ist Liebe … |
Veröffentlichung in:
Du
hast kaum gelebt
Trauerbegleitung
für Eltern, die ihre Kinder vor, während oder
kurz nach der Geburt verloren haben
Hrsg. v. Christine
Fleck-Bohaumilitzky und Christian Fleck
Verlag: Kreuz
ISBN: 3-7831-2717-3
Erscheinung: 02/2006
Preis: € 12,95
»…
Für uns waren unsere ungeborenen Kinder wie
Rosenknospen, in denen alles vorbereitet war. Ganz
zart hatten sie sich geöffnet, um sich dann
leise wieder zu schließen. Wir Eltern haben
den lieblichen Duft geatmet. Ein bezaubernder Rosenduft,
den auch der nachfolgende Sturm nicht von uns forttragen
konnte. Ein Duft, der zu einem Dialog mit der Ewigkeit
führen sollte.« |
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Petra
Franziska Killinger
aus »Rosenduft und Sternenkind«
»Du hast kaum gelebt« |
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„Dem
Herzen, das liebt, erzählen alle Dinge von Gott“
(H. von Altshausen)
ott
sandte uns einen Engel, unser einzig geliebtes Kind,
das im Alter von nur 20 Monaten durch einen entsetzlichen
Unfall starb. Und ein Engel trug unser kleines Mädchen
zu Gott, in Gottes Licht. Am 14. Dezember wäre
unser Töchterchen vier Jahre alt geworden.
Unmittelbar nach ihrem so schmerzlichen Tod haben wir
begonnen, uns intensiver mit Gott und darüber hinaus
mit vielen interdisziplinären Lektüren zu
beschäftigen, die uns in unserem Verstehen- und
Erkennenlernen voranbringen sollten.
Dazu gehört auch ein beständiger, herzlich-freundschaftlicher,
manchmal auch kontroverser Dialog mit unserem fabelhaften
Pfarrer und Dekan. So begannen wir, unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten,
unsere Sinne zu entfalten, denn schon Goethe lehrte:
"Der Mensch sieht nur, was er versteht."
Der Schmerz um den Tod unseres geliebten Kindes wird
uns wohl niemals verlassen – und dieser Schmerz
birgt so viel Körperlichkeit und Wehmut, aber auch
diese unsagbare Liebe, die wir in jedem Moment unseres
Lebens in dieser Welt weiterhin zu unserem Kind in das
Licht senden. Und so bleiben wir vereint mit unserer
Tochter und allen, die uns vorausgegangen sind, vereint
in jeder Sekunde unseres Daseins hier.
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Und auch sie begleiten uns und nehmen stetig teil an
unserem Leben, schicken uns ihre Liebe und ihre Inspiration
und sind in unseren Herzen, unserem Geist und in den
Wimpern unserer Augen.
Gott oder ein Gottesbild können wir mit unserem
irdischen Sein und unserem irdischen Geist wohl niemals
wahrhaftig erfassen.
Aber sind nicht allein schon der Glaube, die Mystik
und der Zauber ermutigend, tröstend und göttlich?
Sehnen wir uns nicht alle insgeheim nach einem Gott,
der uns behütet und umsorgt?
Manche nennen es "das Universum" oder "die
höhere Ordnung" oder aber "Gott und Gottes
Licht". Mögen wir es nennen, wie wir wollen,
alle sind wir behütet und geliebt – und nichts
geht verloren.
Und diese Poesie und diesen Zauber möchte ich bewahren,
bis auch wir heimgehen dürfen, nach Hause, zum
Lieben Gott, zu unserem Kind und allen, die uns vorausgegangen
sind.
Petra
Franziska Killinger
AZ
München,
"Wer
ist für Sie Gott", 12.12.2002
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